Posts mit dem Label Lebensmittel werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Lebensmittel werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

2018-06-25

Bio-Lebensmittel machen glücklich und gesund

 Montag, 25. 18:30 bis 20 Uhr, Bioland-Hof Eisenach, Baunatal-Guntershausen

Vortrag: Ernährungsberater. Dipl.oec.troph Rainer Bummelte:
Bio? Logisch! Warum uns BioLEBENsmittel glücklicher und gesünder machen.

Veranstaltung auf dem Bioland-Hof Eisenach in Guntershausen

2016-11-02

Gentechnik-Flickenteppich verhindern! BÖLW fordert Verbesserungen an Gesetzentwurf ein

Berlin, 02.11.2016. Heute berät das Bundeskabinett den Entwurf für das Gesetz zu Gentechnik-Anbauverboten vom 6. Oktober, den BÖLW, viele andere Verbände und zehn Bundesländer scharf kritisieren. Der Vorsitzende des Bio-Dachverbandes Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Felix Prinz zu Löwenstein, kommentiert:

 

„Gentechnik im Essen ist teuer und riskant. Wir brauchen ein Gesetz, das ohne bürokratische Hürden bundesweite, wirksame Anbauverbote ermöglicht, denn drei Gentechnik-Pflanzen warten auf eine Anbauzulassung.

 

Wenn die Bundesregierung ihre eigenen Aussagen im Koalitionsvertrag ernst nimmt, kann sie den Gesetzentwurf von Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt nicht einfach durchwinken. Ohne deutliche Korrekturen führt dieser Gesetzentwurf direkt zu einem Gentechnik-Flickenteppich unterschiedlicher Länder-Regelungen. Bundesweite, rechtssichere Anbauverbote werden mit Schmidts Entwurf praktisch unmöglich gemacht.

 

Sollte das Kabinett keine Korrekturen vornehmen, ist der Bundestag ist gefordert. Die Abgeordneten müssen sicherstellen, dass der Anbau von Gentech-Pflanzen bundesweit und rechtsicher ausgeschlossen werden kann.

 

Über 80 % der Menschen in Deutschland wollen eine gentechnikfreie Landwirtschaft.“

 

 

BÖLW-Stellungnahme zum Opt out-Gesetzentwurf

2016-08-09

Nachhaltig? Öko ist Leitbild

BÖLW zum Entwurf der neuen nationalen Nachhaltigkeitsstrategie
Öko ist Leitbild für nachhaltige Land- und Lebensmittelwirtschaft

Berlin, 09.08.2016. Die nationale Nachhaltigkeitsstrategie bestimmt seit 2002 den Kurs für nachhaltige Entwicklung in Deutschland. Aktuell wird sie überarbeitet, zum Entwurf der Neufassung hat der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) eine Stellungnahme abgegeben. Dazu Elke Röder, Vorstand des BÖLW:

„Wir begrüßen eine ambitionierte Nachhaltigkeitsstrategie. Wichtig für Glaubwürdigkeit und Wirkung einer solchen Strategie ist jedoch ihre Ganzheitlichkeit. Ein entscheidender Aspekt ist die konsequente Abstimmung auch auf andere politische Prozesse, sei es zur Realisierung verbindlicher Ziele, zu denen sich die Bundesrepublik EU- oder völkerrechtlich bereits verpflichtet hat, oder sei es zu nationalen Gesetzgebungsverfahren. Die nationale Nachhaltigkeitsstrategie kann nur wirken, wenn sie als Instrument der gesamten Bundesregierung genutzt wird. Das bedeutet: verbindliche Maßnahmen und konkrete Zeitziele in allen Bereichen.

Wir sehen es kritisch, dass in der Strategie der Bundesregierung wichtige Fragen der aktuellen politischen sowie wissenschaftlichen Nachhaltigkeitsdiskussion nicht berücksichtigt werden. Zwar wird einleitend auf das Prinzip der Planetaren Belastungsgrenzen als „absolute äußere Beschränkung“ hingewiesen, auf diesen absoluten Rahmen in der weiteren Strategie aber kaum noch Rücksicht genommen. Insbesondere beim Schutz von Klima und Artenvielfalt wird es nicht ausreichen, lediglich den Mehrverbrauch von Ressourcen bzw. die Steigerung von Emissionen zu reduzieren.

Doch es gibt auch gute Nachrichten. Mit der Ökologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft kann sich die Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung an einem Leitbild orientieren, dass Nachhaltigkeit über die gesamte Wertschöpfungsstufe hinweg vorlebt. Als Schlüsseltechnologie muss der Ökolandbau als Leitbild für die gesamte Landwirtschaft anerkannt und gestärkt werden. Ein erster notwendiger Schritt und zugleich Zeichen der Verbindlichkeit wäre, das Bundes-programm Ökologischer Landbau entsprechend dem 20-Prozent-Ökolandbau-Ziel auf 60 Mio. € aufzustocken.“

Zur BÖLW- Stellungnahme zum Entwurf der Neuauflage der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung (pdf, 445 kB): http://boelw.de/fileadmin/media/pdf/Themen/Umwelt/160730_BOELW_Stellungnahme_Nachhhaltigkeitsstrategie.pdf

2016-01-22

Lebensmittel-Lügen - unendliche Geschichte?

Irreführende Produkt-bezeichnungen sind Alltag. Die Regierung will nun die Kommission reformieren, welche sie festlegt. Doch die Pläne sind allenfalls ein „Reförmchen“.

Wir fordern: Die Lebensmittelbuch-Kommission muss abgeschafft werden!

Weniger Etikettenschwindel, dafür mehr "Klarheit und Wahrheit": Das hat uns die Große Koalition mal wieder versprochen, passend zur Grünen Woche, der großen Landwirtschafts- und Ernährungsmesse in Berlin. Zwei Initiativen bereits kamen im noch jungen Jahr aus dem Regierungslager - und zwei Mal handelt es sich dabei leider selbst um Etikettenschwindel.

Der erste Fall betrifft uns alle ganz direkt beim Einkauf: Es geht darum, was wir unter der Bezeichnung eines Lebensmittels erwarten dürfen - um Dinge also, die entscheidend sind dafür, ob wir ein Lebensmittel kaufen oder nicht. Endlich hat die Koalition ihre Pläne vorgelegt, wie in Zukunft Produktbezeichnungen beschlossen werden sollen.

Sie erinnern sich: Kirschtee ohne Kirschen, Zitronenlimo ohne die Zutat Zitrone - dass so etwas heute gang und gäbe ist, steht seit Jahren in der Kritik. Inzwischen auch bei Union und SPD. "Nicht verständlich und nicht nachvollziehbar", schrieben die Regierungsfraktionen in einen Antrag, der jetzt im Bundestag beschlossen wurde. Die Verfahren, die zum Beschluss solcher Produktbezeichnungen führen: "intransparent". Fazit: Es bestehe "deutlicher Handlungsbedarf". All diese Zitate sprechen uns aus dem Herzen. Allein: Es bleiben leere Worte.

Denn welche Schlüsse zieht die Regierungskoalition aus dem Schlamassel? Um Irreführung zu bekämpfen, will sie ausgerechnet das Gremium stärken, das für diese staatlich legitimierten Irreführungen verantwortlich ist: die Deutsche Lebensmittelbuchkommission, ein geheim tagendes Gremium, das dem Bundesministerium unterstellt ist und keiner ausreichenden demokratischen Kontrolle unterliegt. Künftig soll die Kommission besser ausgestattet werden, häufiger tagen, Verbraucherinnen und Verbraucher sollen nach ihrer Meinung gefragt werden. Die eigentlichen Probleme aber bleiben bestehen: Denn weiterhin soll die Lebensmittelwirtschaft in dem Gremium mit darüber entscheiden, was wir uns bitteschön unter einem "Schokoladenpudding" oder unter einer "Kalbfleisch-Leberwurst" vorzustellen haben. Weiterhin sollen Wirtschaftslobbyisten ein Veto-Recht behalten, womit sie verbraucherfreundliche Regelungen jederzeit blockieren können. Und weiterhin soll das Abstimmungsverhalten in der Kommission, in der auch Verbraucherorganisationen vertreten sind, nicht veröffentlicht werden - wessen Interessen sich durchgesetzt haben, soll also wie bisher geheim bleiben. Die "Reform" ist noch nicht mal ein "Reförmchen".

Wir fordern: Schluss mit absurden Produktbezeichnungen! Die Lebensmittelbuchkommission ist gescheitert und muss abgeschafft werden! Nicht die Interessen der Industrie, sondern die Erwartungen von uns Verbraucherinnen und Verbrauchern müssen maßgeblich sein für die Festlegung von Produktbezeichnungen - die künftig am besten von einer unabhängigen Fachbehörde festgelegt werden, frei von den Interessen der Unternehmen. Im Vorfeld der "Grünen Woche" stellte der Minister außerdem einen "Ernährungsreport" vor. Eine Broschüre, die allerlei Zahlen und Daten zu den Ernährungsgewohnheiten der Bürgerinnen und Bürger enthält, ihren Meinungen und Wünschen - Auszüge einer großen Befragung, durchgeführt vom Forschungsinstitut Forsa. Es hätte uns schon misstrauisch machen sollen, dass unsere Anfrage beim Ministerium nach dem "Tabellenband" unbeantwortet blieb: Der nämlich enthält alle Ergebnisse im Original - einschließlich der Fragestellungen. Vom Ministerium veröffentlicht wurde dieser Band nicht, nur die schick gestaltete Broschüre.

Aus anderer Quelle haben wir den Tabellenband doch noch erhalten. Beim Abgleich mit der Ministeriumsbroschüre hat es uns fast die Sprache verschlagen: Ein solches Maß an Manipulation hätten wir kaum für möglich gehalten! Unliebsame Ergebnisse wurden unterschlagen, sachlich falsche Angaben in den Fragestellungen gemacht, die Befragten mit suggestiven Formulierungen oder durch die Vorgabe von Antwortmöglichkeiten geleitet sowie für eine Grafik manipulativ-verzerrte Größenverhältnisse gewählt.

Nur ein Beispiel: Für 83 Prozent der Befragten wäre eine klare Gentechnikkennzeichnung "sehr wichtig" oder "wichtig", hat Forsa ermittelt. Ein deutlicher Auftrag an die Politik - im Ernährungsreport wird dieses unliebsame Ergebnis jedoch unterschlagen. Ob dies daran liegen mag, dass sich Union und SPD in ihrem Koalitionsvertrag zwar noch auf eine bessere, verpflichtende Gentechnik-Kennzeichnung auch bei Tierprodukten verständigt hatten, dieses Vorhaben aber mittlerweile klammheimlich auf Eis gelegt haben?

Auffällig oft dienen die Manipulationen des Ministeriums dem Politikverständnis von Minister Christian Schmidt, der in der Ernährungspolitik auf Aufklärung und freiwillige, gemeinsam mit den Unternehmen entwickelte Selbstverpflichtungen statt auf gesetzliche Vorgaben für die Lebensmittelwirtschaft setzt. So zog Christian Schmidts Ministerium aus der Befragung denn auch das Fazit, dass die "Mehrheit der Deutschen zwar staatliche Maßnahmen für besonders geeignet hält, um einer gesunden Ernährung den Weg zu ebnen, aber nicht in Form von Verboten und Gesetzen". Dabei wurde nach der Zustimmung zu wichtigen gesetzlichen Maßnahmen wie Werbebeschränkungen bei Kinderlebensmitteln gar nicht gefragt. Eine von uns beauftragte repräsentative Umfrage zeigt dagegen: Eine große Mehrheit von drei Vierteln der Befragten wünscht sich eine solche Regelung. Mehr über die ganze Wahrheit hinter Christian Schmidts "Ernährungsreport" lesen Sie hier.

Ihr foodwatch-Team


Weiterführende Informationen und Quellen: 
Mehr zur foodwatch-Umfrage zum Ernährungsreport: "Drei Viertel für Werbebeschränkungen bei Kinderlebensmitteln"
"Wie Minister Schmidt seinen "Ernährungsreport" manipulierte
Mehr zur Reform der Lebensmittelbuchkommission: "Staatlich legitimierte Verbrauchertäuschung"

Quelle: foodwatch e.V.

2015-11-04

Erfolg: Gentechnik bleibt vom Acker

Heute wurde bekannt, dass mehrere Konzerne den Anbau von einigen Gentechnik-Maissorten auf deutschen Äckern freiwillig unterlassen werden. Landwirtschaftsminister Christian Schmidt hatte sich zuvor dafür eingesetzt. Der Vorsitzende des BÖLW, Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, kommentiert:

„Dass einige Gentechnik-Konzerne den Anbau ihrer Pflanzen freiwillig unterlassen, ist für Landwirte und Verbraucher eine gute Nachricht. Die Reaktion der Konzerne ist ein Erfolg des langjährigen Widerstandes gegen den Anbau von Gentechnik-Pflanzen. Der Großteil der Menschen will keine Gentechnik auf dem Acker und dem Teller.

Das Einlenken von Monsanto und Co. zeigt aber auch das große Defizit der EU-Regelung, die hier genutzt wird. Die Opt-out-Lösung ist freiwillig und Staaten werden damit abhängig vom Wohlwollen der Unternehmen. Wer es mit Gentechnik-Verboten ernst meint, muss nun für eine solide gesetzliche Regelung sorgen, mit dem der Anbau bundesweit und rechtssicher ausgeschlossen wird.

In Brüssel muss Schmidt die EU-Kommission drängen, endlich das mangelhafte Zulassungsverfahren für Gentechnik-Pflanzen zu reformieren, in dem bisher weder Umweltauswirkungen noch wirtschaftliche Risiken ausreichend berücksichtigt sind.“

Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) ist der Spitzenverband von Erzeugern, Verarbeitern und Händlern ökologischer Lebensmittel in Deutschland.
Quelle: Joyce Moewius
Presse- & Öffentlichkeitsarbeit

2015-08-07

Lebensmittel nicht verschwenden

Zu gut für die Tonne! - Bundespreis für Engagement gegen Lebensmittelverschwendung

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft verleiht 2016 zum ersten Mal den Zu gut für die Tonne! - Bundespreis für Engagement gegen Lebensmittelverschwendung. Alle, ob Unternehmen, Organisationen, Bürgerinitiativen oder Privatpersonen, können sich bewerben – mit einer guten Idee, die hilft, Lebensmittelabfälle zu reduzieren! Bewerbungsschluss ist der 31. Oktober 2016. Alle Infos zur Bewerbung und rund um den Preis gibt es hier: www.zugutfuerdietonne.de/bundespreis.

2015-05-18

Forschungspreis: Jetzt bewerben

Forschungspreis Bio-Lebensmittelwirtschaft

Der Forschungspreis Bio-Lebensmittelwirtschaft (FoBiLe) geht in die dritte Runde. Gesucht werden Innovationen und Problemlösungen, die die Qualität von Biolebensmitteln fördern, auch im Sinne der Nachhaltigkeitsaspekte wie Umwelt- und Sozialverträglichkeit. 
Das schreibt Ulrike Kreysa, Pressestelle der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE). 
http://www.oekolandbau.de/service/nachrichten/detailansicht/forschungspreis-bio-lebensmittelwirtschaft-jetzt-bewerben/

2015-03-05

Jetzt anmelden zum Bioland-Kochtag

Voller Einsatz für das Beste – Bioland-Kochtag 

Bioland ruft am 17. April 2015 die Bioland Mitglieder zu einem bundesweiten Kochtag auf. Ob Kochaktion im Hofladen, Kochkurs im Restaurant oder Kindern zeigen, wie man Küchenkräuter anbaut: Der Vielfalt der Aktionen sind keine Grenzen gesetzt. 

Zeitgleich ruft auch das ZEITmagazin zum ZEITKochtag auf. Seien Sie dabei - Melden Sie uns Ihre Termine! Wir veröffentlichen Ihre Termine unter www.bioland.de und leiten sie an das ZEITmagazin weiter. Dieses bewirbt die Termine unter www.zeit-kochtag.de

Dadurch verstärken wir gemeinsam die Strahlkraft Ihrer Bioland-Veranstaltungen. Die Bewerbungen in verschieden Medien eröffnen Chancen für die Neukundenansprache und Ansprache neuer Zielgruppen. Machen Sie mit! 

Melden Sie uns bis 11. März Ihre kreativen Ideen. Bitte nutzen Sie dafür den beiliegenden Anmeldebogen! Sobald wir von Ihnen die Informationen bekommen haben, veröffentlichen wir die Daten unter www.bioland.de und geben die Informationen an das ZEITmagazin für die Aktion weiter.

2015-02-12

Wintergemüse

 

Wintergemüse haben in den vergangenen Jahren ein Comeback hingelegt. Grünkohl, Wirsing, Topinambur und Steckrüben landen immer häufiger im Einkaufskorb. Keine Rede mehr von "Arme-Leute-" oder "Bläh-Essen". Stattdessen kochen auch Sterneköchinnen und -köche wieder mit Pastinaken, Schwarzwurzeln und Steckrüben. Kein Wunder, denn die Wintergemüse sind vitaminreich, lecker und oft regional und damit klimaschonend. 

 

http://www.oekolandbau.de/verbraucher/einkaufen/biowarenkunde/obst-gemuese-pilze/gemuese/wintergemuese/

2015-01-08

Demo: Wir haben es satt!

Multiresistente Keime durch übermäßigen Antibiotika­einsatz, erhöhtes Risiko für Vogelgrippe, tierunwürdige Lebensbedingungen: Dies sind nur einige Folgen industrieller Massentierhaltung – dennoch werden in Deutschland immer noch neue Tierfabriken gebaut.

Wenn Sie das alles auch gründlich satt haben:

Kommen Sie zur Demo am 17. Januar in Berlin!

2014-12-06

Bio auf der Grünen Woche

Die Internationale Grüne Woche (IGW) in Berlin

… öffnet vom 16. bis 25. Januar 2015 wieder ihre Pforten für Gäste aus aller Welt. “Bio - Mehr Platz für Leben” – unter diesem Motto präsentiert sich die Biobranche 2015 erneut in der Biohalle 1.2b. Das Bundesprogramm präsentiert dort erlebnisorientierte Informationen, Aktionen und Kostproben auf dem Messestand und auf der Bühne der Biohalle. http://www.oekolandbau.de/verbraucher/erleben/bio-auf-der-gruenen-woche/

2014-08-24

Gentechnik-Lobbyist in CDU-Spitze

Der Vize-Fraktionsvorsitzende der CDU, Michael Fuchs, hat seine Partei und deren Chefin, Bundeskanzlerin Angela Merkel, zu einer liberaleren Wirtschaftspolitik aufgerufen. Dazu gehört für ihn auch die „grüne Gentechnik“, also gentechnisch veränderte Pflanzen auf Acker und Teller. Den Koalitionspartnern CSU und SPD ist Fuchs' Partei aber schon jetzt zu gentechnik-freundlich.


—-- c4harry

2014-07-11

Frische Suppenhühner im Hofladen

Vom 17. bis 19. Juli gibt es frische Suppenhühner im Hofladen.

Hühnersuppe
Suppen wirken bei Erkältung, Unwohlsein und einem Kater Wunder. Ein Klassiker unter den Suppen ist die Hühnersuppe.

Für Hühnersuppe wird ein ausgenommenes Suppenhuhn in Wasser mit Gemüse und Gewürzen gekocht. Das Huhn kann im Ganzen oder zerkleinert in den Topf. Dazu kommt etwas Salz, Wacholderbeeren, Pfefferkörner, Lorbeerblätter und Liebstöckel und Gemüsestücke, wie Möhre, Lauch, Zwiebel und Knollensellerie. Alles wird bis zu zwei Stunden gekocht. Zwischendurch entsteht Schaum, der abgeschöpft wird.

Viele Varianten unter:
http://m.essen-und-trinken.de/huehnersuppe


—-- c4harry

2014-06-03

Milliardenschweren Kampagne gegen Transparenz

Ohne Transparenz kein Vertrauen beim Verbraucher. Die Gentechnik-Lobby verhindert seit Jahren mit milliardenschweren Kampagnen und viel Einfluss auf die amerikanische Lebensmittelbehörde Food and Drug Administration eine solche Kennzeichnungspflicht in den USA.

Internationale Konzerne wie Monsanto und Syngenta wollen nun auch das Transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP) nutzen, um in Europa amerikanische Verhältnisse einzuführen, sprich: die Kennzeichnung abzuschaffen.

Dabei wollen sie auf einen sprachlichen Trick zurückgreifen. Indem sie die Kennzeichnung als “Handelshemmnis” (“trade barrier”) bezeichnen, gilt diese nun als Ballast, den ein Freihandelsabkommen abschaffen sollte.
Mehr dazu hier: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/ttip-abkommen-zwischen-eu-und-usa-wie-die-gentech-lobby-freihandelsgespraeche-ausnutzt-1.1811693


—-- c4harry

Milliardenschweren Kampagne gegen Transparenz

Ohne Transparenz kein Vertrauen beim Verbraucher. Die Gentechnik-Lobby verhindert seit Jahren mit milliardenschweren Kampagnen und viel Einfluss auf die amerikanische Lebensmittelbehörde Food and Drug Administration eine solche Kennzeichnungspflicht in den USA.

Internationale Konzerne wie Monsanto und Syngenta wollen nun auch das Transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP) nutzen, um in Europa amerikanische Verhältnisse einzuführen, sprich: die Kennzeichnung abzuschaffen.

Dabei wollen sie auf einen sprachlichen Trick zurückgreifen. Indem sie die Kennzeichnung als “Handelshemmnis” (“trade barrier”) bezeichnen, gilt diese nun als Ballast, den ein Freihandelsabkommen abschaffen sollte.
Mehr dazu hier: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/ttip-abkommen-zwischen-eu-und-usa-wie-die-gentech-lobby-freihandelsgespraeche-ausnutzt-1.1811693


—-- c4harry

2014-05-30

Glyphosat endlich verbieten

Das Bundesamt für Risikoforschung behauptet nach wie vor, dass Glyphosat – der Wirkstoff, der in Pflanzengiften wie Roundup enthalten ist - absolut unbedenklich ist. Trotzdem hat das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) nun mit sofortiger Wirkung den Einsatz von glyphosathaltigen Pflanzenvernichtungsmitteln begrenzt. Laut Aussage der Behörde soll so das Grundwasser vor Glyphosatrückständen "geschützt" werden. Auch bei der Sikkation, also dem Totspritzen des Getreides kurz vor der Ernte, dürfen die Spritzmittel in Zukunft nicht mehr zur Optimierung des Erntetermins, sondern „nur“ noch zum gleichmäßigen Abreifen eingesetzt werden.

Somit hat unsere Unterschriftenaktion einen ersten Teilerfolg erzielt. Ein vollständiges Verbot wäre allerdings die richtige Lösung gewesen. In El Salvador ist man weiter. Dort wurde Glyphosat jüngst komplett verboten. In Österreich ist die gefährliche Vorerntespritzung gänzlich verboten.

Auch im Klein- und Hausgartenbereich ist der Einsatz von Glyphosat streng reglementiert. Da Privatpersonen glyphosathaltige Spritzmitteloft oft sogar illegal auf versiegelten Flächen einsetzen, appellieren wir, solche Pflanzengifte generell nicht zu verwenden.
Quelle: http://www.umweltinstitut.org/


—-- c4harry, Quelle:

Glyphosat endlich verbieten

Das Bundesamt für Risikoforschung behauptet nach wie vor, dass Glyphosat – der Wirkstoff, der in Pflanzengiften wie Roundup enthalten ist - absolut unbedenklich ist. Trotzdem hat das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) nun mit sofortiger Wirkung den Einsatz von glyphosathaltigen Pflanzenvernichtungsmitteln begrenzt. Laut Aussage der Behörde soll so das Grundwasser vor Glyphosatrückständen "geschützt" werden. Auch bei der Sikkation, also dem Totspritzen des Getreides kurz vor der Ernte, dürfen die Spritzmittel in Zukunft nicht mehr zur Optimierung des Erntetermins, sondern „nur“ noch zum gleichmäßigen Abreifen eingesetzt werden.

Somit hat unsere Unterschriftenaktion einen ersten Teilerfolg erzielt. Ein vollständiges Verbot wäre allerdings die richtige Lösung gewesen. In El Salvador ist man weiter. Dort wurde Glyphosat jüngst komplett verboten. In Österreich ist die gefährliche Vorerntespritzung gänzlich verboten.

Auch im Klein- und Hausgartenbereich ist der Einsatz von Glyphosat streng reglementiert. Da Privatpersonen glyphosathaltige Spritzmitteloft oft sogar illegal auf versiegelten Flächen einsetzen, appellieren wir, solche Pflanzengifte generell nicht zu verwenden.
Quelle: http://www.umweltinstitut.org/


—-- c4harry, Quelle:

2014-05-11

Demonstration: Stoppt den Saustall!

Samstag, 10. Mai 2014, ab 11:00 Uhr
Bahnhof Donauwörth


Europas größter Schweinezüchter, A. Straathof aus den Niederlanden, will im nordschwäbischen Donauwörth einen riesigen Stall für die Aufzucht von jährlich 75.000 Ferkeln bauen. Diese industrielle Form der Tierhaltung ist tierquälerisch und belastend für die NachbarInnen. Sie basiert auf dem Import von Eiweißfuttermitteln, häufig aus genmanipuliertem Soja. Die hohe Konzentration von Tieren an einem Ort belastet zudem das Grundwasser mit Stickstoff und Resten von Medikamenten.

Am 10. Mai demonstrieren wir daher mit AnwohnerInnen, Tier- und Umweltschutzvereinen sowie Bauern und Bäuerinnen in Donauwörth. Das Umweltinstitut München e.V. ist vor Ort mit einem Infostand vertreten.

Wir wollen ökologische und regionale Lebensmittel und keine Massentierhaltung mit importiertem Genfutter! In den letzten Jahren sind überall in Deutschland Bürgerinitiativen erfolgreich gegen den Neubau von Tierfabriken vorgegangen. Das kann uns auch in Bayern gelingen!

—-- c4harry, Quelle: Umweltinstitut München

2014-04-03

Saatgut-Konzentration

Laut EU-Kommission ist der europäische Saatgutmarkt kleinstrukturiert und wird von „7000 klein- und mittelständischen Unternehmen“ versorgt. Die Sorge der Zivilgesellschaft, dass die geplante EU-Saatgutverordnung die Konzentration des Saatgutmarktes in den Händen weniger Konzerne fördern würde, sei unbegründet.

Das ist falsch. Eine neue Studie zeigt: Beim Gemüsesaatgut kontrollieren nur fünf Konzerne 95 Prozent des europäischen Marktes, und auch bei anderen Pflanzen schreitet die Konzentration ungebremst voran. Schon jetzt führt dies zu einer bedrohlichen Abnahme der Kulturpflanzenvielfalt und steigenden Preisen für Saatgut.

Die gute Nachricht ist, dass der Umweltausschuss des EU-Parlaments die Sorge der Zivilgesellschaft teilt und sich bereits für eine komplette Überarbeitung des Verordnungsvorschlags durch die Kommission ausgesprochen hat. Die Chancen stehen gut, dass auch der Agrarausschuss den Vorschlag ablehnen wird.



—-- c4harry