Posts mit dem Label Insektengift werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Insektengift werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

2014-06-03

Milliardenschweren Kampagne gegen Transparenz

Ohne Transparenz kein Vertrauen beim Verbraucher. Die Gentechnik-Lobby verhindert seit Jahren mit milliardenschweren Kampagnen und viel Einfluss auf die amerikanische Lebensmittelbehörde Food and Drug Administration eine solche Kennzeichnungspflicht in den USA.

Internationale Konzerne wie Monsanto und Syngenta wollen nun auch das Transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP) nutzen, um in Europa amerikanische Verhältnisse einzuführen, sprich: die Kennzeichnung abzuschaffen.

Dabei wollen sie auf einen sprachlichen Trick zurückgreifen. Indem sie die Kennzeichnung als “Handelshemmnis” (“trade barrier”) bezeichnen, gilt diese nun als Ballast, den ein Freihandelsabkommen abschaffen sollte.
Mehr dazu hier: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/ttip-abkommen-zwischen-eu-und-usa-wie-die-gentech-lobby-freihandelsgespraeche-ausnutzt-1.1811693


—-- c4harry

Milliardenschweren Kampagne gegen Transparenz

Ohne Transparenz kein Vertrauen beim Verbraucher. Die Gentechnik-Lobby verhindert seit Jahren mit milliardenschweren Kampagnen und viel Einfluss auf die amerikanische Lebensmittelbehörde Food and Drug Administration eine solche Kennzeichnungspflicht in den USA.

Internationale Konzerne wie Monsanto und Syngenta wollen nun auch das Transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP) nutzen, um in Europa amerikanische Verhältnisse einzuführen, sprich: die Kennzeichnung abzuschaffen.

Dabei wollen sie auf einen sprachlichen Trick zurückgreifen. Indem sie die Kennzeichnung als “Handelshemmnis” (“trade barrier”) bezeichnen, gilt diese nun als Ballast, den ein Freihandelsabkommen abschaffen sollte.
Mehr dazu hier: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/ttip-abkommen-zwischen-eu-und-usa-wie-die-gentech-lobby-freihandelsgespraeche-ausnutzt-1.1811693


—-- c4harry

2014-02-18

Delegationsreise aus Kolumbien: Kampf um Saatgut

In Kolumbien wurden aufgrund einer Verordnung der staatlichen Landwirtschaftsbehörde (Decreto 970) aus dem Jahr 2010 in den Jahren 2010 bis 2012 nach Hunderte Tonnen bäuerliches Saatgut vernichtet. Der Film darüber, „Colombia 970“, löste eine Protestwelle unter der ländlichen Bevölkerung aus, die mit Gewalt unterdrückt wurde.

Vom 6. März bis 6. April werden nun auf Einladung des Europäischen BürgerInnen-Forum drei Delegierte aus Kolumbien verschiedene europäische Länder bereisen und über die Wirkung einer Saatgutgesetzgebung berichten, die den Verkauf bäuerlichen Saatgutes von unregistrierten Sorten verbietet.

Tourplan und ausführlichere Informationen unter http://www.saatgutkampagne.org/kolumbien.html



—-- c4harry

Delegationsreise aus Kolumbien: Kampf um Saatgut

In Kolumbien wurden aufgrund einer Verordnung der staatlichen Landwirtschaftsbehörde (Decreto 970) aus dem Jahr 2010 in den Jahren 2010 bis 2012 nach Hunderte Tonnen bäuerliches Saatgut vernichtet. Der Film darüber, „Colombia 970“, löste eine Protestwelle unter der ländlichen Bevölkerung aus, die mit Gewalt unterdrückt wurde.

Vom 6. März bis 6. April werden nun auf Einladung des Europäischen BürgerInnen-Forum drei Delegierte aus Kolumbien verschiedene europäische Länder bereisen und über die Wirkung einer Saatgutgesetzgebung berichten, die den Verkauf bäuerlichen Saatgutes von unregistrierten Sorten verbietet.

Tourplan und ausführlichere Informationen unter http://www.saatgutkampagne.org/kolumbien.html



—-- c4harry

2014-02-01

Wir haben es satt!

Am vergangenen Samstag demonstrierten bei bestem Wetter 30.000 Menschen gegen die "Segnungen" der modernen Agrarindustrie: Megaställe, Monokulturen, Gentechnik und vieles mehr. Die Demonstranten forderten eine radikale Wende in der Agrarpolitik, weg von der industriellen Nahrungsmittelerzeugung, hin zu kleinbäuerlichen und ökologischen Strukturen. In diesem Wechsel liegt der Schlüssel zu einer nachhaltigen, gesunden und vor allem gerechten Welternährung.

Mehr als 100 Organisationen unterstützten die Demo, darunter auch das Umweltinstitut München. Wir bedanken uns herzlich bei allen TeilnehmerInnen!

—-- c4harry

Wir haben es satt!

Am vergangenen Samstag demonstrierten bei bestem Wetter 30.000 Menschen gegen die "Segnungen" der modernen Agrarindustrie: Megaställe, Monokulturen, Gentechnik und vieles mehr. Die Demonstranten forderten eine radikale Wende in der Agrarpolitik, weg von der industriellen Nahrungsmittelerzeugung, hin zu kleinbäuerlichen und ökologischen Strukturen. In diesem Wechsel liegt der Schlüssel zu einer nachhaltigen, gesunden und vor allem gerechten Welternährung.

Mehr als 100 Organisationen unterstützten die Demo, darunter auch das Umweltinstitut München. Wir bedanken uns herzlich bei allen TeilnehmerInnen!

—-- c4harry

2013-12-15

EU-Kommission öffnet die Türen für Gen-Mais und Gift

Die EU-Kommission hat den genmanipulierten Mais "Smartstax", der sechs Insektengifte produziert und gegen die Herbizide Glyphosat und Glufosinat resistent ist, als Lebens- und Futtermittel in der Europäischen Union zugelassen - und das, obwohl es keine ausreichenden Gesundheitsstudien dazu gibt.

Als ob dies nicht schon genügend schlechte Nachrichten wären, wurde diese Woche auch der Genmais 1507 von Pioneer, der ebenfalls gegen Glufosinat resistent ist und ein Insektengift produziert, von der EU-Kommission zum Anbau empfohlen. Im Dezember steht die Abstimmung durch die Mitgliedsstaaten an. Kommt keine qualifizierte Mehrheit gegen den Anbau zustande, wäre dieser ab 2014 möglich.

Auf unserer Webseite erfahren Sie mehr über die Risiken der Gentechnik und können unsere Broschüre zum Thema herunterladen oder bestellen. 

Ausführliche Informationen erhalten Sie außerdem in den Münchner Stadtgesprächen zum Thema "Genfood in unserem Essen".

2013-09-06

Aigner gegen FDP

Wenige Wochen vor der Bundestagswahl treten die Differenzen der schwarz-gelben Koalition beim Thema Agro-Gentechnik offen zutage. Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) widerspricht Agrarpolitikern der FDP, die den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen in Deutschland erleichtern wollen. „Die FDP hat leider immer noch nicht begriffen, dass sich für Europa die Heilsversprechen der Gentechnik-Industrie nicht erfüllt haben“, sagte Aigner dem Magazin „Der Spiegel“.


—-- auf iPhone erstellt c4harry

2013-08-07

Monsanto Giftcocktail

Die EU erwägt die Zulassung des gentechnisch veränderten "SmartStax"-Mais von Monsanto und Dow als Futter- und Lebensmittel. SmartStax ist nicht nur gegen zwei Herbizide resistent, sondern produziert selbst sechs Insektizide. Die Sicherheit wurde nie unabhängig überprüft. Nachdem sich die Mitgliedsstaaten der EU nicht einigen konnten, entscheidet nun die Kommission..



—-- auf iPhone erstellt c4harry

Monsanto Giftcocktail

Die EU erwägt die Zulassung des gentechnisch veränderten "SmartStax"-Mais von Monsanto und Dow als Futter- und Lebensmittel. SmartStax ist nicht nur gegen zwei Herbizide resistent, sondern produziert selbst sechs Insektizide. Die Sicherheit wurde nie unabhängig überprüft. Nachdem sich die Mitgliedsstaaten der EU nicht einigen konnten, entscheidet nun die Kommission..



—-- auf iPhone erstellt c4harry

2013-08-06

Pestizide eindämmen

„Das Programm der Bundesregierung zur Eindämmung von Pestizid-Schäden ist unzureichend“, kommentiert der Vorsitzende des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Felix Prinz zu Löwenstein, den Beschluss des Bundeskabinetts zum „Nationalen Aktionsplan zur nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln“ (NAP).

„Die Bundesregierung stellt zwar richtig fest, dass Pflanzenschutzmittel das Trinkwasser belasten und die Pflanzen und Tiere in unserer Kulturlandschaft schädigen; allerdings folgen dieser Einsicht keine ausreichenden Konsequenzen“, so Löwenstein. „Bereits die Ziele, die der NAP vorgibt, sind so wenig ambitioniert, dass der Plan in der Umsetzung kaum positive Auswirkungen für Trinkwasser und Artenvielfalt haben kann.“

Löwenstein: „Der BÖLW fordert schon seit langem die Einführung einer Pestizid-Abgabe. Da Pflanzenschutzmittel Gemeingüter wie Trinkwasser, Boden und Artenvielfalt schädigen und somit Kosten für die Allgemeinheit verursachen, muss die Nutzung von Pestiziden teurer werden, um diese auszugleichen.“

Eine Pestizid-Abgabe würde Lenkungswirkung hin zu einer Verminderung des Pestizid-Einsatzes entfalten und sie könnte der Finanzierung einer effektiven Pestizid-Überwachung sowie der Forschung und Entwicklung alternativer Pflanzenschutzverfahren dienen.



—-- auf iPhone erstellt c4harry

2013-08-02

Regierung fördert Pflanzenbiotechnologie mit 45 Millionen

Die Bundesregierung hat die Pflanzenbiotechnologie seit 2011 mit mindestens 45 Millionen Euro gefördert. Im Rahmen des Programms „Pflanzenbiotechnologie der Zukunft“ unterstützte das CDU-geführte Forschungsministerium wissenschaftliche Einrichtungen sowie Privatunternehmen, die auch mit gentechnischen Methoden arbeiten.

Das geht aus der Antwort der Regierung auf eine kleine Anfrage der grünen Bundestagsfraktion hervor. Das Ministerium von Johanna Wanka plädiert schon länger für eine „verantwortungsvolle Nutzung der Gentechnik“. Das Landwirtschaftsministerium gab hingegen an, keine „Projekte zur Entwicklung von gentechnisch veränderten Pflanzen und Nutztieren“ zu fördern.

Quelle: Informationsdienst Gentechnik, http://www.keine-gentechnik.de/


—-- auf iPhone erstellt c4harry

Regierung fördert Pflanzenbiotechnologie mit 45 Millionen

Die Bundesregierung hat die Pflanzenbiotechnologie seit 2011 mit mindestens 45 Millionen Euro gefördert. Im Rahmen des Programms „Pflanzenbiotechnologie der Zukunft“ unterstützte das CDU-geführte Forschungsministerium wissenschaftliche Einrichtungen sowie Privatunternehmen, die auch mit gentechnischen Methoden arbeiten.

Das geht aus der Antwort der Regierung auf eine kleine Anfrage der grünen Bundestagsfraktion hervor. Das Ministerium von Johanna Wanka plädiert schon länger für eine „verantwortungsvolle Nutzung der Gentechnik“. Das Landwirtschaftsministerium gab hingegen an, keine „Projekte zur Entwicklung von gentechnisch veränderten Pflanzen und Nutztieren“ zu fördern.

Quelle: Informationsdienst Gentechnik, http://www.keine-gentechnik.de/


—-- auf iPhone erstellt c4harry

2013-05-20

Super-Unkraut verwüstet Gentechnik-Felder

Natur schlägt zurück: Monsanto-Gen-Felder von Superunkraut heimgesucht

"Pigweed", Schweineunkraut, wird mehr und mehr zum Problem für den Gen-Anbau in den Kernländern des Agrarmultis Monsanto, sind es doch gerade jene Flächen, die mit genetisch veränderten Getreide- Baumwoll- und Sojapflanzen in den südlichen US- Bundesstaaten, die trotz (oder gerade wegen ?) vermehrten Herbizideinsatz, von dem Superunkraut heimgesucht werden, gegen das kein Unkrautbekämpfungsmittel anzukommen scheint. Monsanto selbst hätte wohl ein perfekteres Unkraut schaffen können.

Der neue Schädling ist resistent, omnipotent, dürreresistent, kann bis zu 10.000 Samen produzieren und weist zudem eine komplexe Genetik auf. Mit seinem bis zu drei Meter hohen Wachstum erstickt es im nu alle anderen Pflanzen in seiner Umgebung und bedroht so die Landwirtschaft ganzer Landstriche von Georgia über South Carolina, North Carolina, Arkansas, Tennessee, Kentucky und Missouri, die zuvor auf die genetisch veränderten Monsanto-Saaten umgestiegen waren. Selbst die Monsanto-Herbizid-Ikone "Roundup", das laut Statistik von neun von zehn US-Soja-Farmern verwendet wird, ist machtlos.

Monsantos Roundup enthält den Wirkstoff Glyphosat. Doch genau gegen diesen Wirkstoff, gegen den eigentlich nur die Monsanto-eigenen Saaten resistent sein sollten, ist nun auch das Schweineunkraut immun.

Quelle: http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/


—-- auf iPhone erstellt c4harry

Super-Unkraut verwüstet Gentechnik-Felder

Natur schlägt zurück: Monsanto-Gen-Felder von Superunkraut heimgesucht

"Pigweed", Schweineunkraut, wird mehr und mehr zum Problem für den Gen-Anbau in den Kernländern des Agrarmultis Monsanto, sind es doch gerade jene Flächen, die mit genetisch veränderten Getreide- Baumwoll- und Sojapflanzen in den südlichen US- Bundesstaaten, die trotz (oder gerade wegen ?) vermehrten Herbizideinsatz, von dem Superunkraut heimgesucht werden, gegen das kein Unkrautbekämpfungsmittel anzukommen scheint. Monsanto selbst hätte wohl ein perfekteres Unkraut schaffen können.

Der neue Schädling ist resistent, omnipotent, dürreresistent, kann bis zu 10.000 Samen produzieren und weist zudem eine komplexe Genetik auf. Mit seinem bis zu drei Meter hohen Wachstum erstickt es im nu alle anderen Pflanzen in seiner Umgebung und bedroht so die Landwirtschaft ganzer Landstriche von Georgia über South Carolina, North Carolina, Arkansas, Tennessee, Kentucky und Missouri, die zuvor auf die genetisch veränderten Monsanto-Saaten umgestiegen waren. Selbst die Monsanto-Herbizid-Ikone "Roundup", das laut Statistik von neun von zehn US-Soja-Farmern verwendet wird, ist machtlos.

Monsantos Roundup enthält den Wirkstoff Glyphosat. Doch genau gegen diesen Wirkstoff, gegen den eigentlich nur die Monsanto-eigenen Saaten resistent sein sollten, ist nun auch das Schweineunkraut immun.

Quelle: http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/


—-- auf iPhone erstellt c4harry

2013-04-19

Kein Gentechnik Freilandversuch

Beharrlichkeit und ein langer Atem zahlen sich aus!
Nach jahrzehntelangen Auseinandersetzungen um Gentechnik-Freilandversuche von Zuckerrüben bis Weizen wird es in Deutschland 2013 aller Voraussicht nach keine Freisetzungen genmanipulierter Pflanzen geben.


—-- auf iPhone erstellt c4harry

Kein Gentechnik Freilandversuch

Beharrlichkeit und ein langer Atem zahlen sich aus!
Nach jahrzehntelangen Auseinandersetzungen um Gentechnik-Freilandversuche von Zuckerrüben bis Weizen wird es in Deutschland 2013 aller Voraussicht nach keine Freisetzungen genmanipulierter Pflanzen geben.


—-- auf iPhone erstellt c4harry

2013-01-30

Bundesministerin Aigner ehrt innovative Biolandwirte mit dem „Förderpreis Ökologischer Landbau 2013“

Drei besonders innovative, biologisch wirtschaftende Betriebe sind am Freitag im Rahmen der Internationalen Grünen Woche in Berlin von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner mit dem Förderpreis Ökologischer Landbau 2013 ausgezeichnet worden.

Berlin (agrar-PR) - „Ich freue mich, dass der ökologische Landbau ständig neue Lösungen und innovative Konzepte entwickelt, von denen die gesamte Branche profitiert. Die Teilnehmer an unserem Wettbewerb haben eindrucksvoll den Ideenreichtum und die Innovationskraft des deutschen Ökolandbaus unter Beweis gestellt. Die Konzepte der drei Preisträger aus Baden-Württemberg und Hessen zeigen, wie hervorragend man Ökologie und Ökonomie verbinden kann", erklärte Aigner bei der Preisverleihung.

Die diesjährigen Preisträger überzeugen durch selbstentwickelte Verfahren, einen starken Bezug zur Region und ein besonders klima- und ressourcenschonendes Wirtschaften. Insgesamt hatten sich 51 Betriebe um den Förderpreis Ökologischer Landbau 2013 beworben, der insgesamt mit 21.000 Euro dotiert ist. Der Förderpreis wird seit 2001 an landwirtschaftliche Betriebe vergeben, die besonders erfolgreich ökologisch wirtschaften und mit innovativen Konzepten überzeugen.


Die Preisträger 2013

Den ersten Platz des Förderpreis Ökologischer Landbau 2013 erhält das Weingut Wilhelm Zähringer in Heitersheim in Baden-Württemberg für seine Pionierleistungen im ökologischen Weinbau. Betriebsleiter Wolfgang Zähringer ist mit seinem Sohn Fabian und dem Weinbauspezialisten Paulin Köpfer in den vergangenen 25 Jahren neue Wege gegangen. In enger Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern haben sie zum Beispiel praxisnahe Begrünungs- und Düngesysteme für den ökologischen Weinbau sowie nachhaltige Konzepte erarbeitet, mit denen der Kupfereinsatz minimiert werden kann. Darüber hinaus hat der Betrieb Zähringer als erstes deutsches Weingut eine umfassende CO2-Bilanzierung vorgenommen und daraus direkte Konsequenzen für die Praxis gezogen, etwa durch Investitionen in besonders klimaschonende Verpackungen.

Als besondere Leistung wertete die Jury den intensiven regionalen Wissenstransfer der Betriebsleiter, die viele benachbarte Winzer bei der Umstellung auf ökologischen Weinbau unterstützt und damit den Grundstein für den Aufbau einer schlagkräftigen Erzeugergemeinschaft gelegt haben. Heute bewirtschaftet das Weingut Zähringer mit 18 Vollzeitbeschäftigten und zahlreichen Saisonarbeitskräften neun Hektar Fläche. Der erste Preis ist mit einem Preisgeld in Höhe von 7.500 Euro dotiert.

Der Pappelhof Wollinsky und Preuß GbR in Reichelsheim in Hessen wurde für sein großes wirtschaftliches Engagement in der Region und sein ausgeklügeltes Energiekonzept mit dem zweiten Platz ausgezeichnet. Betriebsleiter Götz Wollinsky übernahm 1995 den elterlichen Aussiedlerhof. Mit seinem Kollegen Rüdiger Preuß setzt er in enger Zusammenarbeit mit dem Vermarktungsunternehmen Querbeet von Thomas Wolf auf ein gemeinsames Arbeiten und Leben auf dem Betrieb. Der landwirtschaftliche Betrieb bewirtschaftet mit neun Mitarbeitern 42 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche. Darüber hinaus sind am Wirtschaftsstandort Pappelhof in verschiedenen Betrieben 67 Arbeitsplätze in Voll- und Teilzeit entstanden.

Zentrales Ziel der Betriebsleiter ist es, die regionalen Strukturen des Ökolandbaus zu stärken, was dem Pappelhof in Kooperation mit dem Vermarkter Querbeet sehr gut gelungen ist. Diese Gemeinschaft ist inzwischen der führende Anbieter regional erzeugter Biolebensmittel im Rhein-Main-Gebiet. Darüber hinaus wurde für den Pappelhof ein wegweisendes Energiekonzept entwickelt, das den Betrieb nahezu unabhängig von externen Versorgern macht. Den Strom aus einem hofeigenen Blockheizkraftwerk, mehreren Solaranlagen und Beteiligungen an drei Windkraftanlagen nutzt der Betrieb größtenteils für den eigenen Bedarf. Geheizt werden die Wohngebäude und Büros über ein Nahwärmenetz mit einem Holzscheitkessel und der Abwärme des Blockheizkraftwerkes. Für dieses nachhaltige und innovative Konzept erhält der Pappelhof ein Preisgeld in Höhe von 7.000 Euro.

Den dritten Preis erhält die Lehr- und Versuchsimkerei Fischermühle in Rosenfeld in Baden-Württemberg. Seit 1985 hat der Betrieb zahlreiche Innovationen rund um die ökologische Bienenhaltung und die Bekämpfung der Varroa-Milbe erarbeitet, die für die gesamte Bienenwirtschaft von großer Bedeutung waren. So entwickelte der Imkermeister Thomas Radetzki eine wirksame, umweltfreundliche Methode zur Varroa-Behandlung mit Oxalsäure. Diese Behandlung wird heute in vielen Ländern eingesetzt und ist bei ökologisch orientierten Imkern ein fester Bestandteil der Varroa-Bekämpfung. Auch eine speziell klimatisierte Box, die die Bienen allein durch Wärme von den Varroa-Milben befreit, ist den Experimenten der Versuchsimkerei Fischermühle zu verdanken.

Beim imkerlichen Betriebswesen ging die Fischermühle ebenfalls völlig neue Wege und machte so unter anderem den Naturwabenbau mittels spezieller Rähmchen in modernen Großraum-Behausungen für Bienenvölker praktikabel. Auch der eigentlich unerwünschte natürliche Schwarmtrieb der Bienen wurde als positives Element in die Bienenhaltung integriert. Das Knowhow, das die Fischermühle im Rahmen vieler Forschungsprojekte gesammelt hat, gibt sie in zahlreichen Aus- und Weiterbildungen laufend an praktische Imker weiter. Damit trägt der Betrieb nach Ansicht der Jury maßgeblich zu einer nachhaltigen Bienenwirtschaft in Deutschland bei. Das Preisgeld für den dritten Platz beträgt 6.500 Euro.

Weitere Informationen zur Förderpreis Ökologischer Landbau 2013: www.foerderpreisoekologischerlandbau.de


—-- Artikel auf iPad erstellt / c4harry

2013-01-21

Demo zur Grünen Woche

Am Samstag, dem 19. Januar, gingen in Berlin zum dritten Mal Tausende Menschen für eine gerechtere und ökologischere Agrarpolitik auf die Straße. ErzeugerInnen und KonsumentInnen wollten ein Zeichen setzen, dass sie die Agrarindustrie satt haben.

Von der Bundesregierung erwarten wir endlich eine Agrarpolitik, die sich gegen das Bienensterben stark macht, die den Milchbäuerinnen und -bauern faire Marktregeln schafft, anstatt immer weiter die Exportorientierung unserer Landwirtschaft voran zu treiben; eine Politik, die sich für den Tierschutz in den Ställen einsetzt und die Spekulation mit Lebensmitteln in die Schranken weist. Es dürfen nicht noch mehr Bauernhöfe für immer ihre Tore schließen.


—-- Artikel auf iPad erstellt / c4harry

Demo zur Grünen Woche

Am Samstag, dem 19. Januar, gingen in Berlin zum dritten Mal Tausende Menschen für eine gerechtere und ökologischere Agrarpolitik auf die Straße. ErzeugerInnen und KonsumentInnen wollten ein Zeichen setzen, dass sie die Agrarindustrie satt haben.

Von der Bundesregierung erwarten wir endlich eine Agrarpolitik, die sich gegen das Bienensterben stark macht, die den Milchbäuerinnen und -bauern faire Marktregeln schafft, anstatt immer weiter die Exportorientierung unserer Landwirtschaft voran zu treiben; eine Politik, die sich für den Tierschutz in den Ställen einsetzt und die Spekulation mit Lebensmitteln in die Schranken weist. Es dürfen nicht noch mehr Bauernhöfe für immer ihre Tore schließen.


—-- Artikel auf iPad erstellt / c4harry