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2014-03-27

Salto rückwärts zu Gentechnik im Futter

Der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) hatte im Februar mitgeteilt, dass große Mitgliedsunternehmen wie PHW (Wiesenhof) und Rothkötter nach vielen Jahren ohne Gentechnik-Futter auf transgenes Soja umschwenken. Begründung: es gebe nicht genügend nicht-modifiziertes Soja. Dem widersprechen nicht nur brasilianische Sojaproduzenten, die der wichtigste Lieferant für gentechfreies Soja sind.

Auch die grünen Agrarminister von Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, Christian Meyer und Johannes Remmel, glauben nicht daran.
Die Wirtschaft klage zwar über steigenden Kostendruck, so Meyer gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. „Aus unserer Sicht ist aber weiterhin genügend gentechnikfreies Soja auf dem Markt.“

Die Deutsche Presseagentur dpa schrieb,dass Meyer und Remmel einen Brief an den ZDG-Präsidenten Leo Graf von Drechsel geschickt haben und eine Rückkehr zu gentechnikfreiem Futter in der Geflügelhaltung forderten.
Eine gentechnikfreie Landwirtschaft ist aus Sicht der Minister ein deutlicher Wettbewerbsvorteil für die europäischen Bauern. Um den zu erhalten, müsse die Kennzeichnung von Gentechnik-Lebensmitteln ausgeweitet werden, heißt es im dpa-Bericht.

Nicht nur wie bislang Produkte, die Zutaten aus gentechnisch veränderten Pflanzen enthalten, sondern auch Fleisch, Eier und Milch sollen Hinweise tragen, wenn die Tiere solche Pflanzen bekommen haben. „Die Verbraucher haben ein Recht darauf, frei zu entscheiden, ob sie Lebensmittel von Tieren konsumieren möchten, die mit gentechnisch veränderten Futtermitteln hergestellt wurden“, sagte Meyer.

Quelle: Infodienst Keine Gentechnik


—-- c4harry

Salto rückwärts zu Gentechnik im Futter

Der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) hatte im Februar mitgeteilt, dass große Mitgliedsunternehmen wie PHW (Wiesenhof) und Rothkötter nach vielen Jahren ohne Gentechnik-Futter auf transgenes Soja umschwenken. Begründung: es gebe nicht genügend nicht-modifiziertes Soja. Dem widersprechen nicht nur brasilianische Sojaproduzenten, die der wichtigste Lieferant für gentechfreies Soja sind.

Auch die grünen Agrarminister von Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, Christian Meyer und Johannes Remmel, glauben nicht daran.
Die Wirtschaft klage zwar über steigenden Kostendruck, so Meyer gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. „Aus unserer Sicht ist aber weiterhin genügend gentechnikfreies Soja auf dem Markt.“

Die Deutsche Presseagentur dpa schrieb,dass Meyer und Remmel einen Brief an den ZDG-Präsidenten Leo Graf von Drechsel geschickt haben und eine Rückkehr zu gentechnikfreiem Futter in der Geflügelhaltung forderten.
Eine gentechnikfreie Landwirtschaft ist aus Sicht der Minister ein deutlicher Wettbewerbsvorteil für die europäischen Bauern. Um den zu erhalten, müsse die Kennzeichnung von Gentechnik-Lebensmitteln ausgeweitet werden, heißt es im dpa-Bericht.

Nicht nur wie bislang Produkte, die Zutaten aus gentechnisch veränderten Pflanzen enthalten, sondern auch Fleisch, Eier und Milch sollen Hinweise tragen, wenn die Tiere solche Pflanzen bekommen haben. „Die Verbraucher haben ein Recht darauf, frei zu entscheiden, ob sie Lebensmittel von Tieren konsumieren möchten, die mit gentechnisch veränderten Futtermitteln hergestellt wurden“, sagte Meyer.

Quelle: Infodienst Keine Gentechnik


—-- c4harry

2013-12-15

EU-Kommission öffnet die Türen für Gen-Mais und Gift

Die EU-Kommission hat den genmanipulierten Mais "Smartstax", der sechs Insektengifte produziert und gegen die Herbizide Glyphosat und Glufosinat resistent ist, als Lebens- und Futtermittel in der Europäischen Union zugelassen - und das, obwohl es keine ausreichenden Gesundheitsstudien dazu gibt.

Als ob dies nicht schon genügend schlechte Nachrichten wären, wurde diese Woche auch der Genmais 1507 von Pioneer, der ebenfalls gegen Glufosinat resistent ist und ein Insektengift produziert, von der EU-Kommission zum Anbau empfohlen. Im Dezember steht die Abstimmung durch die Mitgliedsstaaten an. Kommt keine qualifizierte Mehrheit gegen den Anbau zustande, wäre dieser ab 2014 möglich.

Auf unserer Webseite erfahren Sie mehr über die Risiken der Gentechnik und können unsere Broschüre zum Thema herunterladen oder bestellen. 

Ausführliche Informationen erhalten Sie außerdem in den Münchner Stadtgesprächen zum Thema "Genfood in unserem Essen".

2012-03-08

Gentec-Urteil im Sinne der Verbraucher

Der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen ist heftig umstritten. Das Gesetz schränkt in Deutschland die Freiheit der Gentechnik-Konzerne ein. Das haben nun Richter in Leipzig bestätigt.

In der Auseinandersetzung um grüne Gentechnik hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig die Verbraucherrechte gestärkt. Wer unbeabsichtigt gentechnisch veränderte Pflanzen aussät, muss diese vernichten, wenn die Verunreinigung entdeckt wird. Das hat das Gericht am Mittwoch entschieden.

Geklagt hatte ein Bauer, der 2007 unwissentlich gentechnisch verändertes Rapssaatgut ausgesät hatte. Das Regierungspräsidium Gießen ordnete daraufhin an, dass der betroffenen Bauer den Raps unterpflügen und das Feld im Anschluss mit einem Unkrautvernichtungsmittel behandeln musste, um ein neues Auskeimen der Pflanze zu verhindern.

Der Bauer folgte der Anordnung, klagte aber dagegen. Das Verwaltungsgericht Kassel wies seine Klage 2009 ab, mit der er feststellen lassen wollte, dass die Anordnung unrechtmäßig war. Doch in der Berufung vor dem Verwaltungsgerichtshof Hessen in Kassel bekam der Bauer 2011 recht.

Der Verwaltungsgerichtshof hatte argumentiert, die Anordnung des Regierungspräsidiums Gießen sei rechtswidrig gewesen, weil „der Betrieb nicht gezielt gentechnisch verunreinigtes Saatgut ausgebracht“ habe. Zudem habe die Behörde die Gefahrenabwehr durch eine ungenehmigte Freisetzung gentechnisch veränderter Organismen nicht hinreichend gegen die Kosten für den Landwirt abgewogen.

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig sieht dagegen einen klaren Verstoß gegen das Gentechnikgesetz. Das Gericht stellte klar, dass das „gezielte Ausbringen in die Umwelt“ nicht voraussetzt, „dass dem Landwirt die Verunreinigung des Saatguts bekannt ist“.

Die Entscheidung liegt auf einer Linie mit dem Honig-Urteil des Europäischen Gerichtshofs, der den Grundsatz der Null-Toleranz für nicht zugelassene gentechnisch veränderte Organismen bestätigt hat. Damit ist die Gefahr gebannt, dass Behörden im Fall des „unkontrollierten Einsatzes der Gentechnik“ untätig bleiben müssen.

Umwelt-, Imker- und Ökolandbauverbände lobten das Urteil. Allerdings forderten sie, dass Bauern künftig in solchen Fällen nicht auf den Kosten für die Beseitigung und den Verlust der Ernte sitzen bleiben sollten. Tatsächlich müssten die Saatgutunternehmen gewährleisten, dass ihre Ware tatsächlich keine „gentechnisch veränderten Organismen“ (GVO) enthält.

Theoretisch könnten die Bauern die Saatgutfirmen auf Schadenersatz verklagen. Doch das konnte bisher noch kein Bauer vor Gericht durchsetzen. Deshalb fordert der Bundestagsabgeordnete Harald Ebner (Grüne) die Einrichtung eines Entschädigungsfonds für die Bauern, der von den Saatgutfirmen gefüllt werden soll.

In Deutschland regelt das Gentechnikgesetz den Einsatz von GVO in der Landwirtschaft. Es gibt lediglich zwei Gentech-Pflanzen, die für den kommerziellen Anbau zugelassen sind:
Amflora, eine gentechnisch veränderte Kartoffel von BASF, die für die Klebstoffindustrie angebaut werden sollte. In diesem Jahr will aber kein Bauer diese Kartoffel anpflanzen und BASF hat seine Gentech-Abteilung erst vor wenigen Wochen in die USA verlegt.

Die zweite an sich zugelassene Pflanze ist ein insektenresistenter Mais des amerikanischen Agrokonzerns Monsanto, Mon810. Allerdings ruht die Zulassung für diesen Mais in Deutschland und einigen anderen EU-Ländern seit Jahren. Für 21 Felder haben Bauern überwiegend aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und auch einige aus Bayern die Anpflanzung von Mon810 beantragt, doch dazu wird es wohl kaum kommen.

Wer GVO kommerziell anbauen will, muss das unter genauer Angabe des Feldes drei Monate vor der Aussaat beim Standortregister für GVO beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) anmelden. Für den wissenschaftlichen Versuchsanbau gelten andere Zulassungsregeln. Diese Freisetzungen müssen, wenn es sich nicht um einen Erstantrag handelt, nur drei Tage vor der Ausaat beim Standortregister gemeldet werden. Derzeit laufen noch 18 Freisetzungsversuche, für die auch in diesem Jahr noch Anbauversuche beantragt werden könnten.

In der Europäischen Union gilt eine Null-Toleranzpolitik für GVO in Lebensmitteln. Nur zugelassene gentechnisch veränderte Lebensmittel dürfen in den Handel gelangen. Das hat der Europäische Gerichtshof im vergangenen Jahr mit seinem Honig-Urteil noch einmal bekräftigt. Danach muss Honig, wenn er GVO enthält, vernichtet und darf nicht verkauft werden. Dabei ist es unerheblich, ob die gentechnische Verunreinigung absichtlich oder unabsichtlich passiert ist.

Gentechnisch veränderte Lebensmittel müssen als solche gekennzeichnet werden. In Europa sind aktuell nahezu keine auf dem Markt. Allerdings hat die Kennzeichnungsverordnung der EU eine Lücke. Nur wenn GVO im Endprodukt noch nachweisbar sind, müssen die Nahrungsmittel gekennzeichnet werden. Wenn sie mit Hilfe gentechnischer Verfahren hergestellt wurden, am Ende aber selbst keine GVO mehr enthalten, erfahren das die Verbraucher nicht.

Auch Futtermittel müssen gekennzeichnet sein, damit sich Bauern entscheiden können, ob sie ihre Kühe mit Gen-Soja oder konventionell erzeugten Sojabohnen füttern wollen. Doch auch hier erfahren die Verbraucher nicht, ob die Milch mit Hilfe von gentechnisch veränderten Futtermitteln erzeugt worden ist. Für Importe gelten die gleichen Regeln wie für in der EU erzeugte Produkte.

Die Regulierung der grünen Gentechnik hat zahlreiche Lücken. Das Problem, dass Bauern für die Aussaat von GVO auch dann haften, wenn sie ihres Wissens gentechnikfreies Saatgut gekauft haben, gehört dazu. Zwischen der EU-Kommission und den Mitgliedsländern gibt es zudem seit Jahren Kontroversen darüber, wer für die Zulassung von neuen GVO zuständig sein soll.

Derzeit entscheidet die europäische Lebensmittelbehörde Efsa über die Zulassung, die dann jedoch noch von einem zuständigen Ausschuss des Europaparlaments gebilligt werden muss. Da nicht nur in Deutschland die Skepsis gegenüber der grünen Gentechnik groß ist, hat die Kommission nur wenige Zulassungen durchgebracht. Die Efsa wird immer wieder dafür kritisiert, dass sie auf industrienahe Wissenschaftler zurückgreift, um GVO zu beurteilen.

Unklar ist weiterhin, ob Regionen oder ganze Staaten sich zur gentechnikfreien Zone erklären können. Viele haben das getan – allerdings ohne rechtliche Sicherheit. Seit Jahren bemüht sich die Agroindustrie, höhere Schwellenwerte durchzusetzen. Dabei geht es zum einen darum, bis zu welchem GVO-Anteil Produkte noch als gentechnikfrei vermarktet werden dürfen. Zum anderen geht es um GVO-Anteile im Saatgut. Bisher gibt es keine Einigung auf einen Schwellenwert, weshalb vorläufig weiter eine Null-Toleranz-Politik gilt.

(Quelle: Tagesspiegel)


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2011-08-12

Gentechnik-Anbau in den USA: Kein Weg zurück

In Europa kommt Gentechnik in der Landwirtschaft kaum zum Einsatz. Anders in Nordamerika, wo Gentechnik-Mais, -Soja, -Raps und -Zuckerrübe den Markt erobert haben. Durch eine Kombination verschiedener Herbizid- und Insekten-Resistenzen haben die Landwirte viele Vorteile, könnte man meinen.

Der Film „Farmer to Farmer - The truth about GM Crops“ von Michael Hart zeigt das Gegenteil. Der britische Farmer ist quer durch die USA gereist und hat dort mit Landwirten über den Anbau gentechnisch veränderter Organismen gesprochen. Die Betroffenen sind desillusioniert über stark steigende Saatgutpreise und herbizid-resistente Unkräuter, die teilweise per Hand entfernt werden müssen, weil kein Gift mehr dagegen hilft.
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/24143.html

—-- Artikel erstellt auf iPhone mit BlogPress

Gentechnik-Anbau in den USA: Kein Weg zurück

In Europa kommt Gentechnik in der Landwirtschaft kaum zum Einsatz. Anders in Nordamerika, wo Gentechnik-Mais, -Soja, -Raps und -Zuckerrübe den Markt erobert haben. Durch eine Kombination verschiedener Herbizid- und Insekten-Resistenzen haben die Landwirte viele Vorteile, könnte man meinen.

Der Film „Farmer to Farmer - The truth about GM Crops“ von Michael Hart zeigt das Gegenteil. Der britische Farmer ist quer durch die USA gereist und hat dort mit Landwirten über den Anbau gentechnisch veränderter Organismen gesprochen. Die Betroffenen sind desillusioniert über stark steigende Saatgutpreise und herbizid-resistente Unkräuter, die teilweise per Hand entfernt werden müssen, weil kein Gift mehr dagegen hilft.
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/24143.html

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2011-05-18

Imker- und Bauern-Protest bei der Bayer AG

Imker und Bauern demonstrieren bei der Aktionärsversammlung der BAYER AG gegen deren Chemie- und Gentechnik-Geschäfte. Sie wollen die Aktionäre darauf aufmerksam machen, dass der Konzern Verantwortung für die Auswirkungen seiner Produkte auf Bienen und Landwirtschaft übernehmen muss. Denn Pflanzengifte können gefährlich für Bienen sein und gentechnisch veränderte Pflanzen verunreinigen den Honig.
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/23678.html

Imker- und Bauern-Protest bei der Bayer AG

Imker und Bauern demonstrieren bei der Aktionärsversammlung der BAYER AG gegen deren Chemie- und Gentechnik-Geschäfte. Sie wollen die Aktionäre darauf aufmerksam machen, dass der Konzern Verantwortung für die Auswirkungen seiner Produkte auf Bienen und Landwirtschaft übernehmen muss. Denn Pflanzengifte können gefährlich für Bienen sein und gentechnisch veränderte Pflanzen verunreinigen den Honig.
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/23678.html

2011-05-04

Jede Unterschrift zählt

Frühlingszeit ist Aussaatzeit und damit auch der Beginn für Gentechnik-Freisetzungsversuche. Dabei ist der Ärger groß über Freisetzungen von umstrittenen Pflanzen wie Gentechnik-Zuckerrüben oder -Weizen, die niemand braucht. Denn es gibt längst ökologische Weizen-Sorten, die auch gegen verschiedene Pilzkrankheiten resistent sind.

Und Gentechnik-Rüben, die das massenhafte Ausbringen von gefährlichen Pflanzengiften tolerieren, sind bei Verbrauchern unbeliebt. Weitere Freisetzungsvorhaben oder Anbau-Anmeldungen finden Sie im Standortregister: http://apps2.bvl.bund.de/stareg_web/index.do

Über 65.000 Menschen haben ihre Gentechnik-Ablehnung mit der Unterzeichnung der Petition gegen die Zulassung neuer Gentechnik-Pflanzen auf EU-Ebene gezeigt. Damit wurde die Hürde für eine öffentliche Anhörung genommen. Bis zum 10. Mai kann die Petition noch mitgezeichnet werden. Jede Unterschrift zählt!

Über 65.000 Unterschriften gegen Gentechnik
Mit einer beeindruckenden Mobilisierungsaktion wurden bis zum 19. April über 65.000 Unterschriften für die BÖLW-Petition gegen Gentechnik gesammelt. Das sind über 15.000 mehr als bis zum Fristablauf benötigt wurden, um das Anliegen in einer öffentlichen Anhörung vor dem Petitionsausschuss vorzutragen. Bis zum 10. Mai kann die Petition noch mitgezeichnet werden.
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/23653.html

—-- Artikel erstellt auf iPhone mit BlogPress

Jede Unterschrift zählt

Frühlingszeit ist Aussaatzeit und damit auch der Beginn für Gentechnik-Freisetzungsversuche. Dabei ist der Ärger groß über Freisetzungen von umstrittenen Pflanzen wie Gentechnik-Zuckerrüben oder -Weizen, die niemand braucht. Denn es gibt längst ökologische Weizen-Sorten, die auch gegen verschiedene Pilzkrankheiten resistent sind.

Und Gentechnik-Rüben, die das massenhafte Ausbringen von gefährlichen Pflanzengiften tolerieren, sind bei Verbrauchern unbeliebt. Weitere Freisetzungsvorhaben oder Anbau-Anmeldungen finden Sie im Standortregister: http://apps2.bvl.bund.de/stareg_web/index.do

Über 65.000 Menschen haben ihre Gentechnik-Ablehnung mit der Unterzeichnung der Petition gegen die Zulassung neuer Gentechnik-Pflanzen auf EU-Ebene gezeigt. Damit wurde die Hürde für eine öffentliche Anhörung genommen. Bis zum 10. Mai kann die Petition noch mitgezeichnet werden. Jede Unterschrift zählt!

Über 65.000 Unterschriften gegen Gentechnik
Mit einer beeindruckenden Mobilisierungsaktion wurden bis zum 19. April über 65.000 Unterschriften für die BÖLW-Petition gegen Gentechnik gesammelt. Das sind über 15.000 mehr als bis zum Fristablauf benötigt wurden, um das Anliegen in einer öffentlichen Anhörung vor dem Petitionsausschuss vorzutragen. Bis zum 10. Mai kann die Petition noch mitgezeichnet werden.
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/23653.html

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2011-04-13

Milliardengewinn für Monsanto

Der weltweit größte Gentechnik-Konzern Monsanto ist wieder auf Erfolgskurs. Im zweiten Quartal seines Geschätsjahres 2010/2011 macht der US-Konzern eine Milliarde Dollar Gewinn. Das Plus wurde durch eine gesteigerte Nachfrage beim Saatgut erreicht.

Noch letztes Jahr hatte das Unternehmen geschwächelt und niedrigere Umsätze im Bereich Agro-Chemikalien hinnehmen müssen. Die Konkurrenz hatte billigere Pflanzengifte angeboten. Doch Sparmaßnahmen des Unternehmens scheinen gefruchtet zu haben. Firmenchef Hugh Grant kann seine Gewinnprognosen wieder nach oben korrigieren.
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/23590.html


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Milliardengewinn für Monsanto

Der weltweit größte Gentechnik-Konzern Monsanto ist wieder auf Erfolgskurs. Im zweiten Quartal seines Geschätsjahres 2010/2011 macht der US-Konzern eine Milliarde Dollar Gewinn. Das Plus wurde durch eine gesteigerte Nachfrage beim Saatgut erreicht.

Noch letztes Jahr hatte das Unternehmen geschwächelt und niedrigere Umsätze im Bereich Agro-Chemikalien hinnehmen müssen. Die Konkurrenz hatte billigere Pflanzengifte angeboten. Doch Sparmaßnahmen des Unternehmens scheinen gefruchtet zu haben. Firmenchef Hugh Grant kann seine Gewinnprognosen wieder nach oben korrigieren.
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/23590.html


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2010-11-04

EU-Kommission gibt dem Druck der Gentechnik-Lobby nach

Laut eines Kommissions-Vorschlags soll es beim Import von Futtermitteln einen Grenzwert von 0,1% für in der EU nicht zugelassene gentechnisch veränderte Organismen geben.

Damit würde sich die EU für November öffnen, von denen keine behördliche Sicherheitsbewertung vorliegt und die in keinem anderen Land der Welt zugelassen sind. Eine schleichende Verunreinigung der Lebensmittelkette wäre die Folge, obwohl die Mehrheit der Bevölkerung Gentechnik ablehnt.

Am 15. November stimmen die Mitgliedsstaaten über den Vorschlag ab


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EU-Kommission gibt dem Druck der Gentechnik-Lobby nach

Laut eines Kommissions-Vorschlags soll es beim Import von Futtermitteln einen Grenzwert von 0,1% für in der EU nicht zugelassene gentechnisch veränderte Organismen geben.

Damit würde sich die EU für November öffnen, von denen keine behördliche Sicherheitsbewertung vorliegt und die in keinem anderen Land der Welt zugelassen sind. Eine schleichende Verunreinigung der Lebensmittelkette wäre die Folge, obwohl die Mehrheit der Bevölkerung Gentechnik ablehnt.

Am 15. November stimmen die Mitgliedsstaaten über den Vorschlag ab


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2010-09-28

Dank Gentechnik: Neuer Schädling im Mais

Ausgelöst durch den großflächigen Anbau von gentechnisch verändertem Mais breitet sich in den USA ein neuer Schädling im Maisanbau aus. Die Raupe des Western Bean Cutworm (zu deutsch etwa 'Westlicher Bohnenschneider') befällt die Kolben von Maispflanzen, war aber bislang kein Problem für Landwirte. Jetzt verursacht er massive Schäden in den Regionen, in denen MON810 (Handelsname YieldGard) der Firma Monsanto angebaut wird.

MON810 produziert ein Insektengift, das die natürlichen Konkurrenten des Western Bean Cutworm verdrängt und diesem so eine neue ökologische Nische schafft. Dies geht aus dem Bericht hervor, der diesen Freitag von Testbiotech auf einer internationalen Konferenz in Bremen vorgestellt wird.

„Nach den vorliegenden Berichten nehmen die Schäden in den letzten Jahren deutlich zu“, erklärt Christoph Then, Geschäftsführer von Testbiotech und Autor des Berichtes. „Aber über die eigentliche Ursache der Ausbreitung des neuen Schädlings werden die Landwirte kaum informiert. Stattdessen nehmen die Agro-Konzerne die Situation zum Anlass, neuen gentechnischen veränderten Mais und äußerst giftige Insektizide zu verkaufen.“

Testbiotech wertete im Auftrag von Greenpeace verschiedene Berichte über die Ausbreitung des Western Bean Cutworm aus und befragte verschiedene Experten. Die eigentliche Ursache für die Ausbreitung des Bohnenschneiders sind auch bei den Landwirten in den USA kaum bekannt, obwohl sich der Schädling seit dem Jahr 2000 über den gesamten Corn Belt ausgebreitet hat. Die Landwirte werden nur darüber informiert, wie man die Insekten erkennen kann und welche Spritzmittel gegen sie wirken. Eine Warnung vor dem großflächigen Anbau von Mais MON810 wurde allerdings nicht veröffentlicht. Statt dessen empfehlen Unternehmen wie Monsanto neuen gentechnisch veränderten Mais anzubauen, der gleich sechs verschiedene Insektengifte produziert (genannt 'SmartStax').

Martin Hofstetter, Landwirtschaftsexperte von Greenpeace, fasst die Ergebnisse des Berichts zusammen. „Auf den Äckern findet ein Wettrüsten gegen die Natur statt, das zu mehr Insektengiften und immer neuen gentechnisch veränderten Pflanzen führt. Dadurch können massive Schäden in der Umwelt verursacht werden. Zu den Opfern könnten auch die Landwirte gehören, die immer mehr Geld für Saatgut und Spritzmittel ausgeben müssen, ohne dass ihre Erträge steigen. Die von der Industrie angebotenen Lösungen sind weder nachhaltig noch ökologisch angepasst und werden zu einer weiteren Industrialisierung der Landwirtschaft führen.“

Der Bericht steht als pdf im Internet zum Herunterladen bereit unter: www.testbiotech.org

Informationen: Dr. Christoph Then, Tel.: 0151- 54 63 80 40 und Martin Hofstetter, Greenpeace, Tel.: 040 30 61 84 31

oder Andrea Reiche, Testbiotech Büro: Tel: 089 35 89 92 76