Deutscher Handel will mehr GVO-freie Milch. Das meldete am 26. Juli die Redaktion bio-markt.
Der deutsche Discounter Lidl habe mit der bundesweiten Einführung der gentechnikfreien Frischmilch seiner Handelsmarke Milbona Zeichen gesetzt. Es werde erwartet, dass bald weitere Händler gentechnikfreie Milch anbieten.
Inzwischen ist es soweit. Der Handel will im großen Stil gentechnikfreie Milch anbieten. Die Nachfrage ist da, aber den deutschen Bauern fehlt das gentechnikfreie Futter, weil sie seit Jahren auf Importe aus Übersee setzen. In Deutschland wird nicht mehr genung Eiwesifutter wie Ackerbohnen, Erbsen, Luzerne, angebaut. Dumm gelaufen.
Nicht betroffen ist die Biobranche. Ökologisch wirtschaftende Landwirte setzen prinzipiell kein Importsoja ein. Auf Bio-Äckern wachsen heimische Leguminosen.
Quelle: http://bio-markt.info/
Nicht abwarten, jetzt handeln.
Bio. Gut für die Natur, gut für dich. Gentechnik soll vom Acker bleiben. Bäuerliche ökologische Landwirtschaft stärkt Bodenleben, natürliche Bodenfruchtbarkeit und schützt die Wasserqualität.
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2016-11-25
2014-08-11
Martina Feldmayer besucht BIOLAND-Hof
Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im hessischen Landtag, Martina Feldmayer, besuchte Ende Juli den Bioland-Hof Eisenach, um sich ein Bild zu machen von der Haltung der Legehennen, der Sortier- und Verpackungstechnik und der Vermarktung der Bioland-Eier.
Martina Feldmayer ist in ihrer Fraktion für die Themen Landwirtschaft, Gentechnik und Verbraucherschutz zuständig engagiert sich für den 10-Punkte-Aktionsplan der Grünen Umweltministerin Priska Hintz, der in diesem Sommer vorgestellt wurde. Darin ist eine höhere Flächenförderung für ökologische Landbewirtschaftung, artgerechte Stallbauten und die Verarbeitung und Vermarktung regionaler und ökologischer Produkte vorgesehen.
Auch die Bildungsangebote zu Ökolandbau sollen erweitert werden. Eine Informations- und Motivationskampagne mit einer verstärkten Beratung zur Umstellung auf Ökolandbau ist geplant.
Was die Vermarktung von ökologisch produzierten Eiern betrifft, konnte sich Martina Feldmayer sicherlich einige neue Erkenntnisse aus Guntershausen mitnehmen. Denn der BIOLAND Betrieb Eisenach konnte dank der Kooperation mit der Hessischen Staatsdomäne Niederbeisheim und dem BIOLAND-Hof Hüppe in moderne Verpackungstechnik investieren. Denn der Verbraucher will schließlich gut verpackte und sortierte Bio-Eier im Zehner- oder Sechserpäckchen aus den Regalen ziehen.
Im Bild links: Martina Feldmayer notiert sich die Freilaufsituation der BIOLAND-Legehennen mit dem iPhone, links von ihr erläutert Biobauer Eckhardt Eisenach die Grundzüge der ökologischen Legehennenhaltung: Platzbedarf der Tiere und Fütterung. Rechtes Bild: Edmund Borschel und Martina Feldmayer nach der Besichtigung des modernen Hühnerstalles. Untern: Anbauversuch von Soja-Bohnen, um den Eiweißgehalt der Futtermischung zu verbessern. Soja tut sich allerdings schwer auf deutschen Äckern und braucht wesentlich mehr Pflege als heimische Leguminosen (Hülsenfrüchtler (Fabaceae oder Leguminosae; früher: Papilionaceae).
Fotos: c4harry
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