2012-04-22

Biologisch angebaute Tomaten beugen Herztod vor

Vitamin-Reservat sorgt für antioxdierende und immunstärkende Wirkung


Wissenschaftler am Istituto di Biologia e Biotecnologia Agraria (CNR) und der Università di Pisa http://www.unipi.it haben die pharmakologischen Wirkungen von biologisch angebauten Tomaten aufgedeckt. Die bereits anerkannte Rolle der Tomate als "Functional Food" zur vorbeugenden Bekämpfung von Herzkranzgefäß- und Tumorerkrankungen kann nach Meinung der italienischen Forscher mithilfe der neuen Erkenntnisse zusätzlich gestärkt werden. Das berichtete Harald Jung in einer Pressetext- Meldung.

Natürliche Symbiose-Partner

"Tomaten sind ein natürliches Reservat von Molekülen wie Ascorbinsäure, Vitamin E und Flavonoide sowie phenol- und karotinhaltige Substanzen wie das Lykopen", erklärt Projektleiterin Manuela Giovanetti. "Damit können sie nicht nur antioxdierende, sondern auch das Hormon- und Immunsystem beeinflussende Eigenschaften entwickeln."

Ihr ernährungsphysiologischer und pharmakologischer Wert hängt jedoch in hohem Maße von ihren natürlichen Symbiose-Partnern ab. Es handelt sich um gutartige, an den Wurzelspitzen wachsende Mikropilze der Gattung Glomeromycetes, die Nährstoffe aus dem Boden aufnehmen und in die Pflanzenzellen transportieren helfen.

Gegen industrielle Schadstoffe

"In den Früchten von derart mykorrhizierten Tomatenpflanzen konnten erhöhte Konzentrationen an Kalk (15 Prozent), Kalium (elf Prozent), Phosphor (60 Prozent) und Zink (28 Prozent) nachgeweisen werden", bestätigt CNR-Mitarbeiterin Cristiana Sbrana gegenüber pressetext. Der Lykopengehalt falle im Vergleich zur Kontrollgruppe um 18,5 Prozent höher aus. Ausserdem wurde das Ausbleiben von gentoxischen und das Vorhandensein anti-östrogener Eigenschaften mit einer ausgeprägten Hemmwirkung gegenüber dem Human-Rezeptor E2 festgestellt.

"Die Untersuchung lässt den Schluss zu, dass biologisch angebaute Tomaten den umweltbedingten und industriellen Schadstoffen in der Nahrungskette entgegenwirken", so die Forscherin. Dies gelte insbesondere für durch Östrogene hervorgerufene Krebserkrankungen. Einzelheiten der Studie können in der von der Cambridge University Press herausgegebenen Fachzeitschrift British Journal of Nutrition nachgelesen werden.

www.pressetext.com



—-- c4harry

Biologisch angebaute Tomaten beugen Herztod vor

Vitamin-Reservat sorgt für antioxdierende und immunstärkende Wirkung


Wissenschaftler am Istituto di Biologia e Biotecnologia Agraria (CNR) und der Università di Pisa http://www.unipi.it haben die pharmakologischen Wirkungen von biologisch angebauten Tomaten aufgedeckt. Die bereits anerkannte Rolle der Tomate als "Functional Food" zur vorbeugenden Bekämpfung von Herzkranzgefäß- und Tumorerkrankungen kann nach Meinung der italienischen Forscher mithilfe der neuen Erkenntnisse zusätzlich gestärkt werden. Das berichtete Harald Jung in einer Pressetext- Meldung.

Natürliche Symbiose-Partner

"Tomaten sind ein natürliches Reservat von Molekülen wie Ascorbinsäure, Vitamin E und Flavonoide sowie phenol- und karotinhaltige Substanzen wie das Lykopen", erklärt Projektleiterin Manuela Giovanetti. "Damit können sie nicht nur antioxdierende, sondern auch das Hormon- und Immunsystem beeinflussende Eigenschaften entwickeln."

Ihr ernährungsphysiologischer und pharmakologischer Wert hängt jedoch in hohem Maße von ihren natürlichen Symbiose-Partnern ab. Es handelt sich um gutartige, an den Wurzelspitzen wachsende Mikropilze der Gattung Glomeromycetes, die Nährstoffe aus dem Boden aufnehmen und in die Pflanzenzellen transportieren helfen.

Gegen industrielle Schadstoffe

"In den Früchten von derart mykorrhizierten Tomatenpflanzen konnten erhöhte Konzentrationen an Kalk (15 Prozent), Kalium (elf Prozent), Phosphor (60 Prozent) und Zink (28 Prozent) nachgeweisen werden", bestätigt CNR-Mitarbeiterin Cristiana Sbrana gegenüber pressetext. Der Lykopengehalt falle im Vergleich zur Kontrollgruppe um 18,5 Prozent höher aus. Ausserdem wurde das Ausbleiben von gentoxischen und das Vorhandensein anti-östrogener Eigenschaften mit einer ausgeprägten Hemmwirkung gegenüber dem Human-Rezeptor E2 festgestellt.

"Die Untersuchung lässt den Schluss zu, dass biologisch angebaute Tomaten den umweltbedingten und industriellen Schadstoffen in der Nahrungskette entgegenwirken", so die Forscherin. Dies gelte insbesondere für durch Östrogene hervorgerufene Krebserkrankungen. Einzelheiten der Studie können in der von der Cambridge University Press herausgegebenen Fachzeitschrift British Journal of Nutrition nachgelesen werden.

www.pressetext.com



—-- c4harry

Aktion: "Spekulation macht Nahrung unbezahlbar – Mit Essen zockt man nicht!"

+ Dienstag, 24. April, 11.30 Uhr
+ Vor dem Bundeskanzleramt, Willy-Brandt-Straße 1, Berlin

Mit einer Aktion unter dem Motto "Spekulation macht Nahrung unbezahlbar – Mit Essen zockt man nicht!" am Dienstag vor dem Kanzleramt in Berlin wollen Attac, WEED, Oxfam, das Südwind-Institut und die Welthungerhilfe sichtbar machen, wie Finanzinvestoren die Preise von Nahrungsmitteln schwanken lassen und nach oben treiben. Dies hat in den letzten Jahren zu Armut und Hunger von Millionen Menschen beigetragen.

Die Aktion:
Vor einer meterhohen Wand ist die Preiskurve für Grundnahrungsmittel der letzten Jahrzehnte zu sehen. Unter ihr steht eine Gruppe von Menschen, die nach einem Korb mit Nahrungsmitteln greifen, der am Ende der steil ansteigenden Kurve aufgehängt ist. Am Rande steht ein Bank-Manager (dargestellt von einem Aktivisten) und bewegt über ein Seil die Preiskurve. Während er sie nach oben treibt und schwanken lässt, versuchen die Menschen die Nahrungsmittel zu fassen. Doch der Korb wird zu hoch gezogen und sie greifen ins Leere.

Anlass der Aktion sind Treffen des Finanzausschusses im Europäischen Parlament (ECON) und der Arbeitsgruppe des Rates der Finanzminister
(ECOFIN) am 25. und 26. April. Bei beiden wird über die Richtlinie zu Finanzinstrumenten (MiFID) beraten, mit der die Spekulation mit Nahrungsmitteln reguliert werden könnte. Das Aktionsbündnis fordert die Parlamente und Politiker in Deutschland und der EU auf, die Spekulation der Banken und Versicherungen mit Nahrung endlich zu stoppen.