2014-11-28

Putenhaltung in der Kritik

Presseabteilung Deutscher Tierschutzbund e.V.

Antibiotikamissbrauch in der Putenhaltung

Das Verbraucherministerium Nordrhein-Westfalen hat am Abend mit einer neuen Studie den massiven Einsatz von Antibiotika in der Putenmast aufgedeckt. Neun von zehn Puten werden im Laufe ihres Lebens mit solchen Medikamenten behandelt, teilweise sogar mehrmals und mit mehreren Wirkstoffen gleichzeitig. Der Deutsche Tierschutzbund kritisiert diese Vergabepraxis und stellt gleichzeitig klar, dass es beim Antibiotika-Einsatz nicht nur um eine Medikamentenfrage, sondern um eine Systemfrage geht. Denn durch den hohen Einsatz von Antibiotika wird versucht, unzureichende Haltungsbedingungen zu kompensieren. Gerade in der Putenhaltung braucht es kleinere Bestände, geringere Besatzdichten und tiergerechte Ausgestaltung der Haltung. http://www.ngo-online.de/2014/11/26/antibiotikamissbrauch-der-putenhaltung/

2014-10-10

Schwefelversorgung im Blick behalten

Schwefel ist ein wichtiger Nährstoff, vor allem Leguminosen haben einen hohen Bedarf. Seit den 1980er Jahren ist der Schwefeleintrag aus der Atmosphäre stark gesunken, da in der Industrie Rauchgasentschwefler eingesetzt werden. Es lohnt sich also, einen Blick auf die Schwefelversorgung von Böden und Pflanzen zu werfen.

http://www.oekolandbau.de/erzeuger/thema-des-monats/oktober-2014-schwefelversorgung/


—-- c4harry, Quelle: Oekolandbau.de

2014-08-29

CETA ist da und muss weg

 +++ Fracking in Hessen abgewehrt - vorerst +++ Gegen Kohle mach' ich alles +++

Nach sechs Jahren sind die Verhandlungen über das europäisch-kanadische Handelsabkommen CETA zu Ende. Die EU-Kommission hat sich mit ihren Vorstellungen von weitgehenden Investitionsschutzklauseln durchgesetzt. Kanadische Konzerne könnten so die EU, ihre Mitgliedsstaaten und Bundesländer auf Schadensersatz verklagen, wenn demokratische Gesetzesänderungen, rechtsstaatliches Handeln von Behörden oder Gerichtsentscheide ihre Gewinne schmälern.

Auch kanadische Tochterfirmen US-amerikanischer oder sogar europäischer Konzerne könnten diese Klauseln nutzen.  CETA würde ein Verbot von Fracking oder schmutzigen Bergbaupraktiken in Europa erschweren und in Kanada Medikamente teurer machen.

Noch ist das Abkommen nicht ratifiziert. Damit es in Kraft tritt, müssen das Europäische Parlament, das kanadische Bundesparlament und die Parlamente der 28 Mitgliedsstaaten der EU zustimmen. Lehnt nur ein einziges Parlament davon den Vertrag ab, ist CETA Geschichte.